Über 0 A.D.
0 A.D. ist ein Echtzeitstrategiespiel aus dem Hause Wildfire Games, einer international zusammengesetzten Gruppe von Mitwirkenden. Sie lenken eine von der Antike geprägte Zivilisation und steuern ihren Ausbau auf einer dreidimensionalen Karte. Basisaufbau, das Beschaffen von Rohstoffen und der Schutz Ihrer Einheiten bilden dabei eine Einheit. Im Katalog ist das Spiel unter Kategorie zu finden. Dieser Text befasst sich mit der Fassung für Windows und ihren Installationsprogrammen für geeignete Rechner. Im Vordergrund stehen die Voraussetzungen der aktuellen Veröffentlichung, damit Angaben zu älteren Fassungen nicht mit denen dieser Ausgabe vermischt werden.
Release 28 hört auf den Namen Boiorix. Sie bringt eine germanische Fraktion mit und ist die erste Projektveröffentlichung, die ohne den Zusatz Alpha auskommt. Zu einem kostenpflichtigen Titel wird das Spiel dadurch nicht. Der Download bleibt gratis, es gibt weder einen eingebauten Shop noch ein Freemium-Modell. Quellcode und künstlerische Inhalte erscheinen unter jeweils eigenen freien Lizenzen.
Sie können gegen eine künstliche Intelligenz trainieren oder sich Mehrspielerpartien anschließen. Einige Einheiten erledigen sowohl wirtschaftliche Aufgaben als auch Kampfeinsätze. Dadurch schlagen militärische Entscheidungen unmittelbar auf die Produktion Ihrer Stadt durch. Gebäude, Technologien und Bewegungen verlangen deshalb fortlaufende Aufmerksamkeit. 0 A.D. wendet sich an Spieler, die dieses stetige Austarieren mögen und ihre Entscheidungen nicht in voneinander getrennten Runden treffen wollen. Während Sie die nächsten Schritte vorbereiten, laufen Ihre Vorgänge parallel weiter.
Die Arbeit aufteilen, ohne die Verteidigung zu vernachlässigen
In 0 A.D. lassen sich Armee und Wirtschaft nicht immer voneinander trennen. Bürgersoldaten können Rohstoffe sammeln und sich danach an einem Gefecht beteiligen. Schicken Sie die ganze Gruppe an die Front, wirkt sich das deshalb auch auf Ihre Produktion aus. Werfen Sie erst einen Blick auf die laufenden Aufgaben, ehe Sie weitere Truppen aufstellen. Halten Sie Einheiten bereit, die Ihre Basis bauen und versorgen. Zivilisten haben in diesem Gefüge andere Aufgaben. Für diese wirtschaftlichen Einheiten setzt Release 28 männliche und weibliche Modelle ein. Neue Bezeichnung und Darstellung heißen allerdings nicht, dass fortan alle Einheiten dieselbe Rolle erfüllen oder sich beliebig austauschen lassen.
Vor dem Ausbau die Umgebung genau prüfen
Verfügbare Rohstoffe, Zugänge und benachbarte Stellungen prägen die Entwicklung Ihrer Stadt. Erkunden Sie das Umland, bevor Sie zahlreiche neue Gebäude hochziehen. Das Gebietssystem markiert die Flächen, auf denen Sie üblicherweise bauen dürfen, und wandelt sich mit den Gebäuden. Je nach Bauwerk und Fraktion sind jedoch Ausnahmen möglich. So verfügt die neue germanische Fraktion über eine wendigere Wirtschaft mit Wagen und Lagern. Machen Sie sich mit einer Zivilisation vertraut, ehe Sie denselben Einstieg unverändert auf eine andere übertragen. Gelände und gewählte Bedingungen können einen solchen Ablauf unpassend werden lassen. Behalten Sie dabei im Blick, welche Strecken Ihre arbeitenden Einheiten zwischen den Aufgaben zurücklegen.
Eine übersichtliche erste Partie aufsetzen
Um die Steuerung zu lernen, nehmen Sie lieber eine kleine Begegnung als eine Karte, auf der sogleich viele Armeen stehen. Im Spiel gegen die künstliche Intelligenz sehen Sie, wie Sammeln, Bauen und Rekrutieren ineinandergreifen. Sehen Sie sich vor dem Start die Karteneinstellungen und die Siegbedingungen an. Release 28 hält zusätzliche Optionen bereit, etwa eine Bevölkerungsgrenze je Team. Solche Einstellungen verschieben den Rahmen der Partie, lösen aber nicht die Regeln der einzelnen Einheiten ab. Greifen Sie erneut auf eine vertraute Konfiguration zurück, um Ihre Entscheidungen über mehrere Versuche hinweg zu vergleichen. So fällt leichter auf, was Ihre Entwicklung bremst oder Ihre Basis ungeschützt zurücklässt. Ändern Sie dabei möglichst nicht sämtliche Bedingungen auf einmal.
Gemeinsam unter einheitlichen Regeln antreten
Das Spiel stellt eine Mehrspielerlobby und eine direkte Verbindung über eine IP-Adresse bereit. Letztere taugt unter anderem für abgesprochene Partien im lokalen Netzwerk. Gleichen Sie vor der Suche mit den übrigen Teilnehmern die genutzte Version und die eingeschalteten Modifikationen ab. Voneinander abweichende Dateien können dazu führen, dass eine Partie nicht sauber läuft. Lobby und eigentliche Begegnung erfüllen unterschiedliche Zwecke: Die Verständigung während des Spiels läuft über dessen Gastgeber. Deshalb fällt auch die Güte seiner Verbindung ins Gewicht. Schalten Sie vor einer Aktualisierung zuerst ältere Mods ab und prüfen Sie danach deren Verträglichkeit mit der neuen Veröffentlichung. Erst im Anschluss richten Sie die gewünschte gemeinsame Konfiguration erneut ein.
Die Voraussetzungen über die Downloadgröße hinaus bedenken
Release 28 ist offiziell mit Windows 10 und Windows 11 kompatibel. Ihre Installationsprogramme für 32 und 64 Bit stellen die Lauffähigkeit unter Windows 7 oder 8.1 nicht wieder her. Der Entwickler gibt mindestens 2 GB Arbeitsspeicher, 4 GB Festplattenplatz sowie einen x86-kompatiblen Prozessor mit 3 GHz an. Diese Angaben sichern nicht in jeder Schlacht dieselbe Flüssigkeit zu. Zahl der Einheiten, Spieler und Karte bestimmen den Aufwand der Simulation mit. Testen Sie auf einem schwächeren Rechner erst eine kleine Begegnung und senken Sie die Grafikoptionen. Sehen Sie sich zudem die Treiber und die verlangte OpenGL-Unterstützung Ihrer Hardware an, bevor Sie einen konkreten Grafikfehler allein dem Spiel anlasten.
Mit The Battle for Wesnoth zu einem anderen Tempo wechseln
The Battle for Wesnoth steht bereits im Katalog und kann sich lohnen, wenn Sie Ihre Züge lieber rundenweise planen. Es ist in einer Fantasywelt angesiedelt, und die Gefechte laufen auf einer Karte mit sechseckigen Feldern ab. 0 A.D. verknüpft dagegen den Aufbau einer Stadt mit zeitgleich laufenden Militäroperationen in antiker Umgebung. Der Unterschied betrifft somit Tempo wie Thema zugleich. Stellen Sie beide Ansätze Ihren Spielgewohnheiten gegenüber, ohne deckungsgleiche Kampagnen oder Einheiten zu erwarten. Lesen Sie außerdem die Anforderungen auf beiden Produktseiten. Dass ein Spiel gratis zu haben ist, verrät für sich genommen noch nicht, wie es auf einem älteren Computer läuft.
Wichtigste Funktionen
- Eine antike Stadt inmitten zeitgleich tobender Kämpfe ausbauen.
- Bürgersoldaten erst zur Arbeit und danach in den Kampf schicken.
- Sich für eine Zivilisation mit eigenen Bauwerken und Technologien entscheiden.
- Die germanische Fraktion erkunden, die mit Boiorix hinzukam.
- Partien gegen einen von künstlicher Intelligenz gesteuerten Gegner ansetzen.
- Über eine Lobby oder direkt per IP einer Partie beitreten.
- Pro Team eine gesonderte Bevölkerungsgrenze festlegen.
- Eigene Karten mit dem beiliegenden Editor Atlas gestalten.
Systemanforderungen
Windows 10/11; Installationsprogramme für x86 mit 32 Bit und x64 mit 64 Bit; x86-kompatibler Prozessor mit 3 GHz; 2 GB RAM; 4 GB Speicherplatz; OpenGL 2.1, 128 MB Grafikspeicher; mindestens 1024×768.
Installation
- Prüfen Sie, ob Ihr Computer Windows 10 oder 11 verwendet, und wählen Sie das passende Installationsprogramm für 32 oder 64 Bit.
- Starten Sie die heruntergeladene EXE-Datei und gehen Sie vom Begrüßungsbildschirm des Assistenten weiter.
- Lassen Sie die Spieldateien unter den ausgewählten Komponenten aktiviert. Der Quellcode ist optional und zum Spielen nicht erforderlich.
- Wählen Sie den Installationsordner und den Ordner für die Startmenüeinträge. Starten Sie danach das Kopieren der Dateien.
- Entscheiden Sie am Ende, ob eine Desktopverknüpfung erstellt und das Spiel gestartet werden soll, und schließen Sie den Assistenten ab.
