GIMP
GIMP bearbeitet Ihre Fotos und fügt Bilder mit Ebenen, Masken und Auswahlwerkzeugen zusammen.
Wer eine kostenlose Alternative zu Photoshop sucht, sollte zuerst festlegen, welche Arbeit tatsächlich an den Bildern ansteht. Fotoretusche, Illustration mit dem Stift und gelegentliche Anpassungen verlangen jeweils eine andere Werkzeuganordnung. Diese Zusammenstellung vereint GIMP, Krita und Paint.NET, um ihre Schwerpunkte und die anstehenden Tests gegenüberzustellen. Sie verspricht weder, sämtliche Photoshop-Funktionen nachzubilden, noch jedes Element einer fremden Projektdatei zu bewahren. Sie entscheiden, ob Sie ein Hauptwerkzeug oder eine Lösung für eine eng begrenzte Aufgabe wählen. Stellen Sie einige Beispiele mit ihren Ebenen, Maßen und dem gewünschten Lieferformat zusammen. Prüfen Sie anschließend den gesamten Ablauf, vom Öffnen bis zum Export, um eine Alternative an Ihrer tatsächlichen Arbeit zu messen und nicht an einer bloßen Ähnlichkeit der Oberfläche.
3 Programme
GIMP bearbeitet Ihre Fotos und fügt Bilder mit Ebenen, Masken und Auswahlwerkzeugen zusammen.
GIMP ist ein möglicher Weg für Retusche, Auswahlen und das Zusammensetzen von Bildern mit Ebenen. Bereiten Sie ein repräsentatives Beispiel vor und kontrollieren Sie das exportierte Ergebnis. Die Oberfläche verlangt von Umsteigern aus Photoshop gelegentlich neue Gewohnheiten. Dass eine externe Datei unterstützt wird, bürgt noch nicht dafür, dass jede Funktion des ursprünglichen Editors erhalten bleibt.
Krita vereint Pinsel, Ebenen und Bild-für-Bild-Animation für das digitale Zeichnen.
Krita eignet sich besonders dazu, eine Umgebung für digitales Malen und Illustrieren zu erkunden. Gleichen Sie Pinsel, Tablettverhalten und Ebenenaufbau mit Ihrer Arbeitsweise ab. Die Anforderungen richten sich auch nach dem Umfang der Projekte. Sein kreativer Schwerpunkt heißt nicht, dass es alle in Photoshop vorhandenen Bearbeitungs- oder Vorbereitungsschritte in gleicher Form ersetzt.
Paint.NET retuschiert und komponiert Bilder mit Ebenen, Auswahlen, Effekten und Aktionsverlauf.
Paint.NET kann Bildbearbeitungen mit Ebenen und gängigen Anpassungen abdecken. Der gewohnte kostenlose Download ist von der kostenpflichtigen Microsoft-Store-Version zu unterscheiden. Prüfen Sie vor der Installation die Anforderungen an Windows und Prozessor. Es steht unter einer proprietären Lizenz und ist keine Allzwecklösung für sämtliche Photoshop-Projekte oder jeden älteren Rechner.
Geht es darum, ein Foto zu korrigieren oder mehrere Bilder zusammenzuführen, nehmen Sie zuerst die Auswahlwerkzeuge, Ebenen und Retuschefunktionen von GIMP unter die Lupe. Zum Malen und Illustrieren beginnen Sie dagegen besser mit den Pinseln und dem Arbeitsbereich von Krita. Paint.NET bietet noch einen weiteren Weg für die Bildbearbeitung mit Ebenen und üblichen Anpassungen. Diese Orientierungen sind keine starren Grenzen, erleichtern aber die Vorbereitung eines aussagekräftigen Tests. Greifen Sie drei häufige Arbeitsschritte heraus und bilden Sie sie im angedachten Programm nach. Der Bereich „Bildbearbeitung“ hilft dabei, diese Werkzeuge in die Einsatzgebiete der Bildbearbeitung einzuordnen, während Ihr eigener Arbeitsablauf der beste Maßstab für den Vergleich der Oberflächen bleibt.
Eine Datei mit vertrauter Endung kann Funktionen enthalten, die das andere Programm nicht vollständig wiedergibt. Begnügen Sie sich bei einem Photoshop-Projekt nicht damit, dass beim Öffnen ein Bild erscheint. Untersuchen Sie die Ebenen, Texte, Effekte und weiteren Elemente, von denen der weitere Verlauf abhängt. Bewahren Sie die Ausgangsdatei auf und vergleichen Sie das Ergebnis nach dem Bearbeiten sowie dem Speichern oder Exportieren. Für eine Veröffentlichung mag ein korrektes Endbild genügen, während ein Mitarbeiter mitunter ein weiterhin bearbeitbares Dokument erwartet. Legen Sie diese Erwartung fest, bevor Sie sich für ein Lieferformat entscheiden. So verhindern Sie, dass eine Umstellung allein nach dem Aussehen einer Datei bestätigt wird, bei der sich bestimmte Bearbeitungsmöglichkeiten verändert haben.
Leinwandgröße und Ebenenzahl können den Ressourcenbedarf verschieben. Krita nennt in seinen offiziellen Anforderungen 4 GB Arbeitsspeicher als Minimum und 16 GB als Empfehlung; das sichert noch kein einheitliches Verhalten über alle Illustrationen hinweg zu. Paint.NET 5.1 setzt eine moderne Konfiguration voraus, insbesondere Windows 10 Version 21H2 oder neuer beziehungsweise Windows 11 sowie die vom Herausgeber angegebenen Hardwaremerkmale. Seine zugängliche Oberfläche bedeutet daher nicht, dass es auf jedem älteren PC läuft. Prüfen Sie außerdem, ob GIMP mit Ihrem System verträglich ist. Starten Sie danach ein Projekt, das Ihrer Produktion nahekommt, auf Ihrer wirklich genutzten Hardware statt mit einer leeren Datei oder einem stark verkleinerten Bild.
GIMP und Krita sind Open-Source-Projekte. Paint.NET nutzt eine andere Lizenz: Der gewohnte Download ist kostenlos, während die Verbreitung über den Microsoft Store Geld kostet. Prüfen Sie daher Herkunft und Bezugsweg, bevor Sie annehmen, ein Preis gelte für alle verfügbaren Editionen. Auch für hinzugefügte Pinsel, Schriftarten, Bilder und Erweiterungen können eigene Bedingungen gelten. Die Wahl des Programms verschafft Ihnen nicht automatisch Rechte an diesen Ressourcen. Ist Ihnen der Zugang zum Quellcode wichtig, hilft „Open-Source-Software für Windows“ dabei, diese Anforderung einzuordnen. Geht es Ihnen vor allem darum, eine Aufgabe zu erledigen, ohne die Software zu kaufen, achten Sie besonders auf die enthaltenen Funktionen und die konkreten Grenzen des gewählten Angebots.
Beginnen Sie mit einem Bild, dessen Schritte und erwartetes Ergebnis Sie bereits kennen. Notieren Sie die zu erlernenden Befehle und die wirklich fehlenden Funktionen, ohne jede veränderte Platzierung eines Bedienelements mit einer verschwundenen Funktion zu verwechseln. Bewahren Sie Ihre Originale auf und planen Sie einen überprüfbaren Export für die Empfänger ein. Danach können Sie den Einsatz auf Projekte ausweiten, deren Einschränkungen Ihnen klar sind. Die Auswahl „Ersetzen Sie kostenpflichtige Software“ überträgt dieses Vorgehen auf andere Softwarefamilien, in denen Formate und Gewohnheiten eine vergleichbare Rolle spielen. Eine Alternative wird dann sinnvoll, wenn sie in Ihrem Zusammenhang das benötigte Ergebnis liefert. Sie muss nicht jede Funktion einer Software übernehmen, die Sie ohnehin nur für einen Teil ihrer Möglichkeiten einsetzen.
Für die Entscheidung reicht die optische Ähnlichkeit nicht aus. GIMP lohnt einen Versuch bei Retusche und Compositing, Krita beim digitalen Malen und Paint.NET bei sonstigen Bildänderungen. Vergleichen Sie Ihre üblichen Arbeitsschritte, die Formate und den endgültigen Export. Keine dieser Optionen sollte als vollständiger Ersatz für sämtliche Funktionen von Photoshop dargestellt werden.
Davon sollte man nicht ausgehen. Dass ein Format unterstützt wird, garantiert nicht, dass jede in der Originaldatei genutzte Funktion erhalten bleibt. Prüfen Sie Ihre einzelnen Ebenen und Elemente und kontrollieren Sie das Ergebnis nach dem Speichern. Bewahren Sie die Originale auf, vor allem wenn jemand anderes das Projekt in Photoshop weiterführen soll.
Krita ist auf digitales Zeichnen und Malen ausgelegt und damit eine passende Option für diesen Bedarf. Prüfen Sie dennoch Ihr Grafiktablett, dessen Treiber und die Druckeinstellungen in Ihrer Konfiguration. Ein Test mit Ihren Pinseln und einer gewohnten Leinwandgröße bleibt nötig, um Komfort und tatsächliches Verhalten zu beurteilen.
Der gewohnte Download von Paint.NET ist kostenlos, die Version aus dem Microsoft Store dagegen kostenpflichtig. Das Programm ist nicht quelloffen. Diese beiden Punkte betreffen den Vertriebsweg beziehungsweise die Lizenz. Prüfen Sie zudem die aktuellen Hardwareanforderungen, bevor Sie es für einen älteren oder schwach ausgestatteten Rechner wählen.