Über Terraria
Terraria ist ein zweidimensionales Aufbau- und Abenteuerspiel aus dem Hause Re-Logic. Sie durchstreifen eine prozedural erzeugte Welt, tragen Rohstoffe zusammen und fertigen Ausrüstung, um bislang unerreichbare Orte zu betreten und Gegnern die Stirn zu bieten. Dieser Eintrag in der Kategorie der Spiele bezieht sich auf die PC-Edition für Windows. Angesprochen sind alle, die gern zwischen einem Bauvorhaben, einem Ausflug in den Untergrund und dem Vorankommen über Entdeckungen und Kämpfe wechseln, statt bloß eine Abfolge vorgegebener Aufträge abzuarbeiten.
Figur und Welt bilden die beiden Säulen Ihrer Partie. Sie statten Ihre Figur mit den erbeuteten Gegenständen aus und formen das Gelände um, um Behausungen, Durchgänge oder kampftaugliche Zonen anzulegen. Die Bewohner, die Sie bei sich aufnehmen, eröffnen im Verlauf weitere Optionen. Zugleich birgt das Erkunden Gefahren: Wer Beleuchtung, Wegstrecke und Rückweg im Voraus bedenkt, verliert eine Expedition nicht gleich am ersten Hindernis aus den Augen.
Terraria lässt sich allein oder gemeinsam mit anderen am PC spielen. Damit eine Partie geteilt werden kann, müssen Versionen und etwaige Mods auf allen Seiten übereinstimmen. Das Grundspiel ist kostenpflichtig, und die Werkzeuge zum Modifizieren gehören zu einem eigenen Bereich, den man vor der Nutzung prüfen sollte. Legen Sie Sicherungen Ihrer Figuren und Welten an, bevor Sie die Konfiguration ändern oder eine Migration in Angriff nehmen.
Einen Unterschlupf und Stauraum einrichten
Die ersten Bauten dienen dazu, Ihre Niederlassung in der Welt zu ordnen. Halten Sie einen Platz bereit, um Rohstoffe zu lagern, Gegenstände zu fertigen und schnell das Benötigte wiederzufinden. Trennen Sie Baustoffe, Ausrüstung und Verbrauchsgüter, damit Sie vor einem Aufbruch nicht sämtliche Truhen durchwühlen müssen. Wohnraum für Bewohner muss die Vorgaben des Spiels erfüllen; eine bloße Aushöhlung im Boden genügt nicht immer. Ziehen Sie die eingeblendeten Hinweise zurate, um zu erkennen, woran es hapert. Eine übersichtliche Basis lässt sich später leichter erweitern und erlaubt es, ein unterbrochenes Vorhaben wieder aufzunehmen, ohne die gesamte Ordnung neu anlegen zu müssen.
Vor dem Abstieg an die Rückkehr denken
Sorgen Sie vor dem tiefen Abstieg für Licht und für Mittel, um Höhenunterschiede zu bewältigen. Ein Sturz oder ein gefluteter Gang kann aus einem kurzen Ausflug eine andauernde Plage machen. Werfen Sie einen Blick auf die Karte und setzen Sie Markierungen, um brauchbare Abzweigungen wiederzufinden. Gefundene Materialien nützen nur, wenn Sie sie zurückschaffen und verwenden können. Kehren Sie regelmäßig um, um wichtige Fundstücke abzuliefern, statt jede Expedition so lange zu dehnen, bis die Ausrüstung aufgebraucht ist. Dieser Wechsel aus Erkunden und Vorbereiten hilft, fehlende Rohstoffe auszumachen und mit einem klaren Ziel loszuziehen, anstatt ziellos umherzuirren, ohne zu wissen, was sich aufzuheben lohnt.
Die Kampfausrüstung sinnvoll zusammenstellen
Waffen, Rüstung und Zubehör prägen, wie Sie an eine Auseinandersetzung herangehen. Wägen Sie ihre Wirkung ab und entscheiden Sie sich für eine Kombination, die zu Ihrer Spielweise passt. Eine neue Waffe behebt nicht von selbst ein Problem mit Beweglichkeit oder Gelände. Bereiten Sie zudem den Ort vor, an dem Sie einem schweren Gegner begegnen wollen: Hindernisse, Plattformen und Fluchtwege verändern den Verlauf des Gefechts. Ermitteln Sie nach einer Niederlage, was Sie ausgebremst hat, bevor Sie es erneut versuchen. Suchen Sie lieber nach einem besseren Schutz, einem hilfreichen Zubehör oder einer übersichtlicheren Arena, statt denselben Versuch mit nur einem anderen Gegenstand zu wiederholen.
Zwischen Figurendaten und Weltdaten trennen
Der Fortschritt in Terraria beruht sowohl auf der verwendeten Figur als auch auf der geöffneten Welt. Behalten Sie diese Trennung im Blick, wenn Sie Sicherungen anlegen oder den Rechner wechseln. Wer nur eines von beidem kopiert, lässt womöglich Ausrüstung oder Bauwerke zurück. Fertigen Sie vor einer größeren Umstellung eine vollständige Kopie der nötigen Elemente an und prüfen Sie, ob sie sich in der vorgesehenen Installation laden lassen. Mögliche Cloud-Sicherungen ersetzen nicht das Wissen darüber, was Sie gerade verschieben. Wenn Sie veränderte Inhalte ausprobieren, setzen Sie nicht die einzige Kopie einer über viele Stunden gewachsenen Welt aufs Spiel, ohne eine Möglichkeit zum Zurückholen zu haben.
Die gemeinsame Runde im Vorfeld abstimmen
Verständigen Sie sich fürs Spiel mit Freunden auf die Version, die Welt und alle genutzten Mods. Legen Sie außerdem fest, wie Sie wichtige Rohstoffe und große Bauvorhaben untereinander aufteilen. Da jeder in seinem eigenen Tempo unterwegs ist, kann ein Spieler Veränderungen auslösen, mit denen die übrigen nicht gerechnet haben. Ein kurzer Austausch über den Stand der Dinge verhindert, dass man unvorbereitet in ein Großereignis stolpert. Die Bedingungen für Verbindung und Hosting richten sich nach dem gewählten Weg. Stellen Sie sicher, dass alle der Sitzung beitreten können, ehe Sie Zeit in eine Figur oder eine Inhaltszusammenstellung stecken, die nicht zu der der Gruppe passt.
Der Vergleich mit Minecraft und Aufbauspielen
Minecraft setzt auf dreidimensionales Bauen in Editionen, die eigene Server und Inhalte mitbringen. Terraria wiederum bevorzugt eine seitliche Sicht auf die Welt und einen Fortschritt, der von Ausrüstung und Gefechten bestimmt wird. Auch OpenTTD rückt das Bauen in den Mittelpunkt, allerdings um Verkehr und Wirtschaft zu organisieren. Richten Sie Ihre Wahl danach aus, was Sie zwischen zwei Projekten tun möchten: Höhlen durchsuchen, eine Blockwelt umgestalten oder ein Netz verbessern. Diese Katalogtitel sind keine beliebig austauschbaren Spielarten derselben Erfahrung, selbst wenn ihre Screenshots durchweg Räume zeigen, die sich von der Spielerin oder dem Spieler verändern lassen.
Wichtigste Funktionen
- Durchstreifen Sie prozedural erzeugte Welten in zwei Dimensionen.
- Treiben Sie Stollen voran und tragen Sie Rohstoffe zusammen.
- Fertigen Sie Waffen, Werkzeuge und Baustoffe.
- Richten Sie Ihren Bewohnern passende Behausungen ein.
- Legen Sie Zonen für die Auseinandersetzungen mit Bossen an.
- Stimmen Sie Waffen und Zubehör auf Ihren Fortschritt ab.
- Erleben Sie das Abenteuer gemeinsam mit anderen kompatiblen Spielern.
- Sichern Sie Charaktere und Welten jeweils für sich.
Systemanforderungen
Steam-Daten: Windows XP bis 10 historisch aufgeführt; RAM 2,5 GB; 200-MB-Festplatte; nicht näher bezeichnete Architektur; Separate aktuelle Steam-Client-Anforderungen.
Installation
- Installieren Sie den offiziellen Steam-Client und melden Sie sich dann bei dem Konto an, dem Terraria gehört.
- Öffnen Sie die Bibliothek, wählen Sie Terraria aus und wählen Sie „Installieren“. Überprüfen Sie die Zielfestplatte und den angeforderten Speicherplatz.
- Lassen Sie Steam das Spiel herunterladen und die erforderlichen Komponenten installieren. Starten Sie dann den Titel aus seiner Bibliothek.
- Starten Sie Terraria, erstellen Sie einen Charakter und dann eine Welt, wählen Sie deren Einstellungen und starten Sie eine erste lokale Sitzung.
